12,95 EUR

Sprache:deutsch
Reihe:Meisterwerke der Glasmalerei
Bandzählung:6 MDG-6
Auflage: 1
Ausstattung: 18 s/w Illustrationen, 62 farb. Illustrationen
Erscheinungstermin:26.11.2015
Medium:Buch
Einbandart:Softcover (Klappenbroschur fadengeheftet)
Seitenzahl:96
Format:16 x 28 cm
Gewicht:387 g
Lieferbarkeit:Lieferbar
ISBN:978-3-7954-3028-3
Verlag:Schnell & Steiner

Marco Popp, Hartmut Scholz

St. Lorenz in Nürnberg

mit Aufnahmen des Corpus Vitrearum Freiburg und von Thomas Bachmann

Mit einem Gesamtbestand von rund 750 Einzelfeldern zählt St. Lorenz in Nürnberg zum Kreis der zehn bedeutendsten Glasmalerei-Standorte in Deutschland. Wesentlichen Anteil am Ruhm der Lorenzkirche hat die noch zu großen Teilen bewahrte spätmittelalterliche Chorverglasung, die den Sakralraum in ein farbig leuchtendes, meditatives Dämmerlicht taucht.


Die Glasmalereien zählen zu den wertvollsten Elementen der ohnedies reichen Ausstattung der Kirche. Sie umspannen den Zeitraum von etwa 1360-1600 und spiegeln anschaulich die verschiedenen Phasen der Bau- und Ausstattungsgeschichte. Die herausragende spätgotische Farbverglasung des Chorpolygons entstand 1456-1481 unter maßgeblicher Beteiligung namhafter Meister. Neben den vor Ort in der Werkstatt Michel Wolgemuts geschaffenen Fenstern sowie Importen aus Bamberg und Regensburg hat insbesondere das Farbfenster des Nürnberger Ratsherrn Peter Volckamer aus der Straßburger Werkstattgemeinschaft des Peter Hemmel von Andlau große Berühmtheit erlangt. Absolute Höhepunkte dürerzeitlicher Glasmalerei sind durch die Stiftungen der Patrizierfamilien Löffelholz und Schmidmayer im Langhaus vertreten, geschaffen durch den Stadtglaser Veit Hirsvogel nach Entwürfen von Hans Baldung Grien und Albrecht Dürer selbst.

• Reich illustrierte Publikation zu den vorwiegend spätmittelalterlichen Glasmalereien von St. Lorenz in Nürnberg
• Der aktuelle Forschungsstand wird knapp und allgemeinverständlich präsentiert


Bislang sind im Verlag Schnell und Steiner fünf Bände der Reihe "Meisterwerke der Glasmalerei" erschienen:

1. Sankt Peter in Köln (2007)
2. Der Altenberger Dom (2008)
3. St. Sebald in Nürnberg (2007)
4. Die Elisabethkirche in Marburg (2009)
5. Die Katharinenkirche in Oppenheim (2012)


Marco Popp, Dr. phil., ist als städtischer Konservator in Mainz tätig. Forschungsschwerpunkt: Geschichte der Denkmalpflege, Autor mehrerer Monografien zu bayerischen Sakralbauten. Hartmut Scholz, Dr. phil., ist seit 1989 Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Autor am Corpus Vitrearum Deutschland, seit 2012 Präsident des Internationalen Komitees des Corpus Vitrearums.